Google stellt strittige Foto-Fahrten seiner Street View-Autos ein
Dienstag, den 01. Juni 2010 um 08:16 Uhr
Nachdem die Datenschutzpanne des „Street View“-Projektes von Google in zahlreichen Ländern für Aufruhr gesorgt hatte, stellt der Suchmaschinenkönig nun alle Fahrten seiner Street View-Autos auf unbestimmte Zeit ein.
Bei der flächendeckenden Aufzeichnung von Häuserzügen für den neuen Online-Dienst „Street View“ waren auch private Daten aus ungeschützten WLAN-Netzen gespeichert worden. Der Faux-pas war erst aufgefallen, als ein Hamburger Datenschutzbeauftragte die bisher von Google in Deutschland aufgenommenen Informationen überprüfen wollte.
Nun sollen die Software der Street View-Autos sowie interne Prozesse geprüft werden. Bei einer Wiederaufnahme des Projekts soll in Zukunft keinerlei Information aus WLAN-Netzen mehr aufgezeichnet werden.
Alle unrechtmäßig gespeicherten Daten werden nach Angaben von Google nun gelöscht. Der Suchmaschinenanbieter hat sich dazu nach eigenen Angaben mit den zuständigen Behörden der betroffenen Länder in Verbindung gesetzt. In Irland seien die Daten bereits in Gegenwart eines unparteiischen Dritten gelöscht worden.
Quelle: One-to-One Online









