Datenschutzpanne bei Google „Street View“

Der Suchmaschinenkonzern Google hat entgegen einer ersten Erklärung bei dem Filmen von Straßenzügen für sein „Street View“-Projekt doch persönliche Nutzerdaten bestehender Drahtlosnetzwerke der gefilmten Häuser gespeichert. Ein Google-Sprecher sagte dazu: „Das war ein Fehler, den wir zutiefst bedauern und für den wir um Entschuldigung bitten“.

Google hatte bislang nur eingeräumt, den Verschlüsselungsstatus der WLAN-Geräte, die Seriennummer und den vom Benutzer vergegebenen Stationsnamen aufgezeichnet zu haben. Den neuesten Angaben zufolge wurden aber unter anderem auch Teile von E-Mails mit aufgezeichnet.

Google erklärte, es handele sich bei den gespeicherten Daten nur um Bruchstücke von Nutzerdaten, denn der eingesetzte Funkscanner wechsle fünf Mal pro Sekunde den Empfangskanal. Zudem seien keine verschlüsselte Daten erfasst worden. Die unrechtmäßig aufgezeichneten Nutzerdaten sollen nun gelöscht werden.

Quelle: Tagesschau Online