Verbraucherministerium kritisiert Googles Datensammlung über Street View

In seinem offiziellen Weblog hat der amerikanische Konzern eingestanden, bei der weltweiten Videoerfassung privater Häuserzüge zugleich private Nutzerdaten nicht passwortgeschützter Funknetze, sogenannter WLAN, gespeichert zu haben.

Verbraucherministerin Ilse Aigner fordert, Google müsse Kontakt mit den zuständigen Behörden der betroffenen Länder aufnehmen. Der Konzern solle offen legen, welche Informationen gespeichert wurden und wie die unzulässig erfassten Daten wieder gelöscht werden können.

Seit mehr als einem Jahr speichert Google Aufnahmen deutscher Straßenzüge mit seinen „Street View“-Autos. Die Befahrungspläne werden zwei Monate vorher im Internet veröffentlicht, Sammelwidersprüche von Städten und Gemeinden werden akzeptiert. Widerspruch gegen die Veröffentlichung von Aufnahmen der eigenen Person, Kraftfahrzeugen und Gebäuden kann formlos bei Google.Inc eingelegt werden.

Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz